Projekt

Das ALFA-Mobil war ein mobiles Aufklärungs- und Beratungsprojekt, das bis Ende Dezember 2025 in der aufsuchenden deutschlandweiten Beratung tätig war. Von zwei Standorten (Berlin und Münster) aus wurden mit zwei Fahrzeugen und mobilen Infoständen aufsuchende, öffentlichkeitswirksame Aktionen an belebten Standorten, zum Beispiel in Innenstädten, durchgeführt. Dort wurden Betroffene direkt angesprochen, informiert und ermutigt, den Weg in ein Lernangebot zu finden. Die Aktionen waren öffentlichkeitswirksam, wurden meist von der Presse begleitet und gemeinsam mit Grundbildungsanbietern wie Volkshochschulen und Mehrgenerationenhäusern organisiert. Mit Interviews, Schulungen und Infoveranstaltungen trug das Projekt das Thema zudem in die Breite und erreichte alle relevanten Zielgruppen: Menschen mit Grundbildungsbedarf, ihr Umfeld, Multiplikator:innen wie zum Beispiel Jobcenter sowie die allgemeine Bevölkerung.

Hintergrund, Ziel & Kontext

Rund 6,2 Millionen Menschen in Deutschland sind laut der LEO-Studie aus dem Jahr 2018 „gering literalisiert“ und können höchstens einfache Sätze lesen und schreiben.

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ALFA-Mobil Aktion

Das ALFA-Mobil war deutschlandweit unterwegs und bot Informationsstände vor Ort an, um gemeinsam mit Kooperationspartnern vor Ort und ehemaligen Betroffenen über geringe Literalität aufzuklären.

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Sensibilisierungsschulung „Wissen, Erkennen, Helfen“

Das ALFA-Mobil bot eine interaktive Sensibilisierungsschulung zum Thema „Geringe Literalität/funktionaler Analphabetismus“ an. Im Rahmen dieser zweistündigen Schulung wurden grundlegende Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis zum Thema „Geringe Literalität“ in Deutschland vermittelt.

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